„Johannes-Passion – light“: ein Projekt für Chorsingen in der Pandemie

Ein Jahr Corona und noch kein Ende in Sicht.

Für Chöre und ChorleiterInnen ist es eine besondere Herausforderung, Sängerinnen und Sänger bei Stimme und – bei Laune zu halten.

Nach mehreren digital-Projekten – von Brahms‘ Zigeunerliedern über Einsing-Videos bis zum gemeinsamen, digital produzierten Bachchoral ist die „Johannes-Passion light“ das aktuelle Projekt der Thomaskantorei:
Auf Grundlage der Johannes-Passion von Johann Sebastian Bach hat Tobias Koriath eine gekürzte und ausgedünnte Neufassung erstellt, für dreistimmigen Chor und Basso continuo. Sie umfasst sieben Chorsätze, auch mit Solopassagen, in denen das Passionsgeschehen auf Grundlage der Bach’schen Sätze und Rezitative komprimiert dargestellt wird.

Im Februar/März studierten die Thomaskantorei und der Chor am Vormittag in Stimmgruppen und in regelmäßigen Zoom-Proben die Chorsätze und Choräle ein, u.a. mithilfe eigens produzierter Audio-Aufnahmen.

Eine Kleinstgruppe der Thomaskantorei sang Ausschnitte aus dem Projekt live, und zwar im Gottesdienst am Palmsonntag (28. März 2021, 11:00 Uhr) in der Evangelischen Thomaskirche in Heddernheim. Ein weiterer Beitrag im Gottesdienst an Karfreitag musste Corona-bedingt entfallen.